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Seefahrt-Schulen funken SOS

Quellel : www.shz.de

Flensburg | Alarmsignale von den Seefahrern auf dem Flensburger Campus: Die Fachhochschule mit ihrer Seefahrt-Ausbildung und die Fachschule für Seefahrt fürchten, dass Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit einer Änderung der Schiffsbesetzungsverordnung die Ausbildungs- und Studiengänge schwächt. Deshalb haben sich die beiden Einrichtungen zusammen mit sieben weiteren Seefahrt-Schulen in Norddeutschland an Dobrindt und zwei weitere Ministerien gewandt, damit die Pläne noch einmal überdacht werden.

Konkret geht es um Folgendes: Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Reedereien auf dem hart umkämpften Weltmarkt zu verbessern, hat Dobrindt den Reedern Erleichterungen bei der Lohnsteuer und den Sozialabgaben der Besatzungen in Aussicht gestellt. Das ist aus Sicht der Schulen auch in Ordnung, sagt Stefan Rother, Vorsitzender der Schiffsbetriebstechnischen Gesellschaft Flensburgs. Man sei grundsätzlich dafür, den Reedereien Erleichterungen zu verschaffen. Kritisiert wird jedoch, „dass die Reeder nur noch zwei EU-Bürger als Offiziere an Bord einsetzen könnten, die nicht notwendigerweise deutsche Staatsbürger sein müssen“, wie es in dem Schreiben heißt. Bewerber aus nicht-deutschen EU-Ländern könnten wegen eines niedrigeren Lohnniveaus bei den Reedern attraktiver sein.

bitte lesen Sie weiter unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/maritime-ausbildung-in-flensburg-seefahrt-schulen-funken-sos-id13088371.html

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