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Entspannt auf der Nordroute

Eine Rheintour in die Niederlande auf der Arosa Aqua, bei der man vieles kann – aber nichts mus.
Das Essen war vorzüglich – wieder mal. Es gab Kalbslendchen, Tomatenlasagne und Himbeermousse. Martin, der DJ, setzte den Akzent des restlichen Abends auf langsame Instrumentalmusik. Bei „La Paloma” träumte der eine oder andere in der Lounge in sein Bier oder seinen Cocktail. Die meisten jedoch beschlossen, ihre Kräfte in der Kabine für den Biking-Ausflug am nächsten Tag zu sammeln. Wer in dieser behaglichen Stimmung dann die rot-orangen Vorhänge lupfte, um die salzige Osterschelde-Luft zu schnuppern, der stand vor einer Wand. 20 Zentimeter vom Balkongeländer entfernt schob sie sich vorbei. Turmhoch, eisgrau, moosig und klamm. Um 21.53 Uhr fuhr die Arosa Aqua in die niederländische Schleuse Hansweert ein.
Wer geht da schon schlafen, wenn man zusehen kann, wie Kapitän Michael Hoffmann und sein erster Navigator Tim Gorges mit lächerlich kleinen Joysticks das 135 Meter lange und funkelnagelneue Schiff in die gigantische Betonwanne gleiten lassen? Warum ins Bett, wenn es gerade so spannend ist? „Nichts müssen”, heißt denn auch einer der Slogans, mit dem der Rostocker Flusskreuzfahrer mit der Rose im Logo wirbt. Nichts tun müssen, sondern sich treiben lassen, sich verwöhnen lassen, gilt auch für die knapp 200 Passagiere an Bord der Aqua, unterwegs auf der noch neuen Route Rhein-Kurs Nord. mehr

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